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Geschrieben von: Administrator
Samstag, 08. März 2008 01:59

"Herbstzeit ist Theaterzeit in St. Klara", mit diesem Slogan begrüßt Hans Buchner, der Leiter des Theaterbrettl´s, seit dessen Bestehen die Zuschauer.

Lesen Sie, wie es begann und sich weiter entwickelte:


1992 Am 28.11. um 22.00 Uhr war die Geburtsstunde unseres Theaters. Hilde Buchner schlägt den anwesenden Mitgliedern des zweiten Familienkreises St. Klara vor, im Herbst 1993, im dann fertig gestellten neuen Pfarrheim Theater zu spielen.
1993 Nach der Zustimmung des Pfarrers und der verschiedenen Pfarrgemeindegremien, folgte die konstituierende Sitzung im Februar mit Auswahl des Stückes „Herz am Spieß“, der sechs Spieler und der Namensgebung in "Theaterbrett´l St. Klara". Daraufhin schloss sich ein halbes Jahr mit Fertigung der Kulissen und anstrengender Probenarbeit an.Dank der begeisternden Spieler unter der Leitung eines hoch motivierten Regisseurs, der seine pädagogische Ausbildung voll einbringen konnte und eines engagierten Helferkreises vor und hinter der Bühne, wurde es am 12. November eine viel umjubelte Premiere. Dieser folgten noch drei weitere ausverkaufte Vorstellungen vor insgesamt 500 Zuschauern.
1994 Bei unserem zweiten Stück „Bleib cool Mama“ konnte man nach den Aufführungen seltsame Phänomene beobachten. Ansonsten normale Theaterbesucher im gesetzten Alter, begrüßten sich mit dem im Stück mehrfach gezeigten „Victory-Zeichen“ und übernahmen Sprüche wie „echt cool“ und „logo“.
1995 Es wurde das Stück „Bloß koan Schnaps“ von Heidi Hillreiner aufgeführt, die es sich nicht nehmen ließ, eine der mittlerweile sechs Vorstellungen zu besuchen.Wir konnten in diesem Jahr 800 Besucher begrüßen.
1996 Beim Stück „Der bayerische Protectulus“ wurden erstmals technische Hilfsmittel wie Nebelmaschine und Lichtorgel eingesetzt.
1997 Mit dem Vorjahresstück nahmen wir bei den Münchener Amateurtheatertagen in der Pasinger Fabrik teil. Das neue Stück „Der Preisboxer“ sahen mehr als 1.000 Besucher bei sieben Vorstellungen. Außerdem wurde eine Sondervorstellung für die Allianz-Versicherung gegeben. Für diesen Schwank Anfang der 20er-Jahre wurden unsere Schauspieler mit Originalkostümen des Kostümverleihs Vogl aus Eggenfelden ausgestattet.
1998 Beim "s´Elädrische“ gab es von unserer Inspizientin für die Schauspieler Knödel und Sauerkraut auf der Bühne.Die Zuschauer wurden als Statisten eingebunden.
1999 In der neu gebauten Kulisse gab es „Warmes Herz und kalte Güsse“.
2000 Bei „Irren ist menschlich“ wirkten 16 Darsteller mit. Unsere Helfer bestanden den Umbau von drei Bühnenbildern mit Bravour. Durch die Bühnenverbreiterung konnte auch das Kartenkontingent erhöht werden.Zu den erstmals acht Vorstellungen, darunter die 50., kamen insgesamt 1.200 Zuschauer. Christine Schretter erstellte unseren Internetauftritt auf www.theaterbrettl.de .
2001 Im Mai führte uns der erste Theaterausflug nach Innzell. Die Bühnenbildausstattung für „Drei tolle Väter“ wurde vom Erzbischöflichen Ordinariat München-Freising gestellt.
2002 Zum Jubiläumsstück „Theater“ gab uns der Autor Peter Landstorfer die Ehre. Die zum „Zehnjährigen“ erstellte Festschrift fand reißenden Absatz.
2003 Mit „Eine Leiche auf der Flucht“ wagten wir uns erstmals in das Genre Kriminalkomödie. Mit 1305 Zuschauern wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt.Die Firma Goldman Sachs, aus Frankfurt, buchte unsere Gruppe als Event für ihre Münchner Kunden.
2004 Am 1. Februar Beitritt zum Verband Bayerischer Amateurtheater e.V. Im Herbst wurde bei „Zoff über´n Zaun“ auf der Bühne gegrillt, was den Zuschauern das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.
2005 Als Vorbereitung für das Stück „Verrückte haben´s auch nicht leicht“ führte unser Regisseur mit den Schauspielern einen Theater-Workshop durch. Die Komödie in zwei Akten von Bernd Spehling war eine Uraufführung im Münchner Raum.Bei den Vorstellungen sind inzwischen 50 Personen auf, vor und hinter der Bühne im Einsatz.
2006 Passend im Jahr der Bundestagswahl sollte die bayerische Komödie „D´Wahl-Lump´n“ zur Aufführung kommen; dass die Wahl auf das Jahr 2005 vorgezogen wurde, war nicht vorherzusehen.In diesem Jahr erfolgte die Umbenennung in "Theaterbrett´l 1993".
2007 Mit „Die verflixte Erbschaft“ nach dem Stück „Erben ist menschlich“ konnten wir im 15. Jahr die 100. Vorstellung feiern und den 15.000 Besucher begrüßen.Die Firma Goldman Sachs buchte uns zum 5. mal in Folge.
2009 Unsere Website bekam ein neues Design und wir wagten uns in diesem Jahrerfolgreich an den Klassiker "Der verkaufte Großvater".
2009 Zur Generalprobe besuchte uns heuer der oberbayerische Bezirksvorsitzende vom Verband bayerischer Amateurtheater e.V., Sepp Käser und gab uns wertvolle Feinschliff-Tipps zur Aufführung unserer diesjährigen Kömödie "Liebe und Blechschaden".
2010 Zu unserer "Volljährigkeit" (wir spielten heuer unsere 18. Saison) haben wir uns die Kömödie "Das Jubiläumsstück", ein Dreiakter von Tobias Landmann, ausgesucht. Mit mittelalterlichen Gewändern, vom Burgfräulein bis zum Ritter, brachten wir einen ganz eigenen Flair auf die Bühne.
2011 war ein Jahr des Umbruchs. Nach dem Rücktritt des bisherigen Leiters wurden dessen bisherige Aufgaben in eine breit aufgestellte Struktur mit vielen neuen Mitwirkenden integriert. Dem neuen Regisseur gelang zusammen mit drei neuen und fünf "alten" Schauspielern, einer neuen Souffleuse, einer neuen Maskenbildnerin und vielen anderen mit der Komödie "Amnesie für Fortgeschrittene" ein umjubeltes Debüt.

Wir sind stolz auf das Erreichte, auf unsere Spielstätte, welche mit Foyer, Bar, Stüberl und parlamentarisch bestuhltem Saal seinesgleichen sucht, auf den Teamgeist innerhalb der Gruppe, und besonders stolz auf unsere mittlerweile erwachsenen Kinder, welche sich mit großer Freude als Spieler, Bühnenbauer, Techniker, Souffleuse, Küchenwichtl und Thekenwusler engagieren. Wir sind jedoch nicht zu stolz, um nicht für jede angebotene Hilfe dankbar zu sein, sei es finanziell, materiell oder einfach für eine helfende Hand, die mit anpackt.

Aktualisiert ( Montag, 13. Februar 2012 18:50 )